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Stand: 22.08.2017


 INA - Interkulturelle Assistenz

Kultursensible Übersetzungs- und
Vermittlungsarbeit sowie Begleitung

  • für Frauen und Mütter mit migrantischem Hintergrund, niedrigem sozioökonomischem Status und mangelnden Deutschkenntnissen
  • zur Erleichterung des Zugangs zu Einrichtungen und Leistungen des
    Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesens
  • zum Vertrauensaufbau und selbstbestimmten Handeln in komplexen
    Lebens- und Beratungssituationen

Als interkulturelle Assistentinnen (kurz: INA) werden zielgruppennahe Multiplikatorinnen eingesetzt: geschulte Frauen, die selbst migrantischen Hintergrund haben, über gute Deutschkenntnisse verfügen, hinsichtlich ihres Sozialstatus Nähe zur Projektzielgruppe haben und mit deren Lebens- und Gefühlswelten vertraut sind.

Eine INA leistet mehr als nur Übersetzungstätigkeit: 
Die Kultur- und Sprachmittlerin ist besonders geschult bezüglich soziokultureller Unterschiede sowie interkultureller Kommunikation und Didaktik im Umgang mit der Zielgruppe.

  • Die INA ist unabhängig und in die Gesprächs- oder Beratungsthematik auf keiner der beteiligten Seiten persönlich involviert.
  • Da die INA nicht aus dem persönlichen Umfeld der betreuten Frau kommt, ist Vertraulichkeit gegenüber deren persönlichem Umfeld sichergestellt, was eine wesentliche Voraussetzung für ein möglichst autonomes Handeln der Frauen darstellt.
  • Die INA kann die Frauen bei notwendigen Wegen zu und zwischen den Einrichtungen begleiten.


Die INA gibt keine fachlichen Ratschläge, sondern wirkt als neutrale Vermittlerin zwischen Migrantinnen und ExpertInnen verschiedener Einrichtungen.

Organisation:

INA-Einsätze erfolgen auf Anfrage per E-Mail bzw. in telefonischer Absprache zwischen MitarbeiterInnen der Einrichtungen und beratungsgruppe.at.

Vermittelt über die INAs, die in den unterschiedlichen Communities das INA-Angebot publik machen, können sich Migrantinnen, die Unterstützung brauchen, melden.

Anlaufstelle:

INA-Koordinatorin Michaela Krottendorfer
Tel.: 0680 3136007, Mail: michaela.krottendorfer@beratungsgruppe.at

Den Einrichtungen wird durch die Tätigkeit der Koordinatorin und die INA Einsätze organisatorischer Aufwand abgenommen. So können z.B. telefonisch Termine direkt von der INA in der Sprache der Migrantin vereinbart werden. Dies führt zu größerer Termintreue der Migrantinnen und somit auch zur effizienteren Nutzung personeller und zeitlicher Ressourcen der Einrichtungen. 

Für folgende Sprachen kann eine INA angefordert werden:

Albanisch - Arabisch - Armenisch - Bangla - Bosnisch, Kroatisch, Serbisch  -Bulgarisch - Chinesisch - Deri/Farsi - Englisch - Hindi - Mazedonisch - Nepali -Paschtu - Polnisch - Romanes - Rumänisch - Russisch - Slowakisch - Tschetschenisch Türkisch - Ungarisch - Urdu - Ukrainisch - und andere bei rechtzeitiger Anfrage


gefördert von: